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Gestiegene Kaufnebenkosten

Bei jedem Kauf von Wohneigentum fallen Kaufnebenkosten an. Diese sind mittlerweile nicht zu unterschätzen und im Rahmen der Finanzierung unbedingt zu berücksichtigen. So werden für den Notar sowie Grundbuch- und Gerichtskosten mittlerweile rd. 2% des Kaufpreises –0,5% mehr als Anfang letzten Jahres - angesetzt. Das sind noch die geringsten Kosten. In Berlin, Niedersachsen und Schleswig-Holstein müssen Immobilienkäufer seit Anfang des Jahres deutlich mehr an dien Fiskus zahlen. Um bis zu 1,5% wurde die Grunderwerbsteuer angehoben. In Berlin beträgt diese nun 6% des Kaufpreises in Schleswig-Holstein sogar 6,5%. Da ist Brandenburg mit 5% noch fast moderat. In vielen Fällen kommt dann noch eine Maklercourtage hinzu. Diese ist entgegen der oftmals herrschenden Meinung nicht festgeschrieben. Im Norden Deutschlands ist eine Bruttomaklerprovision von 7,14% als Käuferprovision oftmals anzutreffen.

In der Summe ergeben sich somit Kaufnebenkosten in Höhe von rd. 15% bezogen auf den Kaufpreis, je nach Bundesland. Bei einem Kaufpreis von 200.000 Euro sind das nicht weniger als 30.000 Euro zusätzlich. Idealerweise werden diese Nebenkosten voll aus Eigenkapital bezahlt. Es gibt aber auch hierfür Finanzierungslösungen, sollte das Ersparte nicht ganz reichen.

Ein wenig abgefedert werden die höheren Kosten durch das aktuell günstige Zinsniveau im Rahmen einer Finanzierung. Die niedrigen Zinsen sollten zudem genutzt werden, um sich schneller zu entschulden.

G. Wernicke / 06.06.2014

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