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Überschuldung - nein danke!

Glaubt man der Statistik, so ist die Arbeitslosigkeit der häufigste Auslöser für eine Überschuldung. Bei 29% der von Schuldnerberatungsstellen betreuten Personen war in 2012 die Arbeitslosigkeit der Hauptauslöser für eine Überschuldung. Weitere kritische Situationen entstehen durch Ereignisse wie Trennungen/ Scheidung (13%) sowie Erkrankung oder Sucht (knapp 11%). An Bedeutung verliert erfreulicher Weise die Überschuldung durch Konsum. Hier sank die Quote Anfang 2013 auf 6,8%.

Die Frage ist, wie begegnet man dem persönlichen Lebensrisiko. Zum einen gibt es diverse Absicherungsstrategien. Bei der Finanzierung eines Eigenheimes ist es wichtig, das Todesfallrisiko durch eine entsprechende Versicherung abzusichern. Im Idealfall ist der verbleibende Lebenspartner schuldenfrei. Auch das Risiko der Arbeitslosigkeit kann durch spezielle Versicherungen reduziert werden. Hierbei übernimmt die Versicherung im Leistungsfalle Teile oder die ganze Finanzierungsrate. Oftmals reicht hier schon die Teilabsicherung. Zusammen mit dem Arbeitslosengeld kann dann die Finanzierung - auch wenn das Haushaltsbudget verknappt ist – weiterhin getragen werden.

Auf der anderen Seite ist die entscheidendste Strategie recht simpel: Allen Finanzierungswilligen sei geraten, generell auf ihr Bauchgefühl zu hören, wenn es um die Höhe einer Kreditrate geht. Auch wenn aus Banksicht eine höhere monatliche Belastung durchaus im Rahmen des Haushaltseinkommens möglich ist, so sollte sich jeder Kunde im Vorfeld über die maximale Rate aus seiner Sicht bewusst werden, die er leisten möchte. So kann die Rate oftmals auch bei persönlichen Schicksalsfällen weiter getragen werden. Darüber hinaus gibt es auch Darlehensbestandteile, die eine Reduzierung der Tilgung zulassen.

G. Wernicke für efinova - 22.10.2013

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